Halöle liebe Leser und Mitblogger
Sicher habt ihr schon bemerkt, dass ich den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr kritisch gegenüber stehe.
Heute handelt mein Bericht von der nwb = NordWestBahn ( Schreibweise des Betreibers )
Also fange ich doch ohne lange Vorrede einfach mal an.
Ich bin leider auf diese Verkehrsmittel angewiesen wenn ich von A nach B will und mir der Weg zu Fuß zu weit ist.
also bin ich am 12.03.08 wieder einmal bei uns am Bahnhof gelandet um von dort aus mit besagter Bahn nach Holzminden zu fahren weil ich dort einige Dinge zu erledigen
hatte.
Als ich am Bahnhof ankam bemerkte ich eine Rollstuhlfahrerin, die sichtlich ihre Probleme hatte auf den Bahnsteig zu kommen, weil es
dafür nicht die geeignete Vorrichtung gibt und die gute Frau einen mehr oder weniger (wenn man unter dem Druck steht den Zug erreichen zu müssen) langen Weg an fast dem ganzen Bahngelände entlang
bis zu den Bahnschranken und dann auf der anderen Seite der Begrenzungsmauer zurück zu fahren um schlussendlich in den Zug rein rollen zu können (sofern er dann noch nicht weg ist!) naja die gute
Frau hat es denn gerade noch geschafft den Zug zu erreichen.
Ich wollte in die entgegengesetzte Richtung nach Holzminden und weil ich nicht gerade Millionär bin hab ich mir gedacht das muß doch
auch günstiger gehen als 2,70Euro hin und genauso zurück und obendrein noch vom Bahnhof in Holzminden zu meinem Ziel für den Bus auch nochmal 1,40Euro jeweils hin und zurück.
Also ich da rein an den Schalter und nachgefragt wie das aussieht mit der Tageskarte von der ich gehört hatte, ich wollte wissen ob ich damit dann vom Bahnhof zu meinem Ziel fahren kann weil
diese Karte kostet mir dann 5,90Euro insgesamt für den ganzen Tag, dass heisst alle Fahrten die ich machen muß.
Die Antwort lautete :"aber sicher können Sie mit der Karte innerhalb Holzminden bis zu ihrem Ziel und zurück inklusive wenn Sie hier in Höxter am Bahnhof ankommen in den Bus bis nach Hause
(innerhalb Höxter).
Also ich für 5,90Euro diese Karte gekauft, weil ich kann ja rechnen ( 2,70Euro Bahn hin, 1,40Euro mit dem Bus weiter und das ganze
zurück macht zusammen 8,20Euro also kaufe Karte mit allem drin für 5,90Euro = 2,30Euro gespart)
Im Zug kommt die Fahrkarten Kontrolle und ich zeig meine Karte, da erklärt mir die Bahnangestellte das ich diese Karte gar nicht benötigen würde weil ich könne auch mit einer Einzelkarte oder
einer Mehrfahrtenkarte bis an mein Ziel fahren.
Naja hab ich mir gedacht so weist du für das nächste mal Bescheid.
In Holzminden am Bahnhof angekommen will ich in meinen weiterführnden Bus zu meinem Ziel einsteigen und zeige dem Fahrer meine Karte, worauf der mir sagt:" tut mir leid aber Sie müssen die Fahrt
bezahlen, weil Ihre Karte gilt bei uns nicht, wir sind mit der nbw nicht im Verbund, wir bekommen von dem Geld nichts ab und kostenlos bevördern wir nicht, dass müssen Sie schon
verstehen."
Jetzt kann sich sicherlich jeder vorstellen wie begeistert ich gewesen bin, an Stelle zu sparen hab ich sogar noch 50 cent mehr
bezahlt als sonst und fühlte mich natürlich super verarscht !
Wenn ich mir jetzt noch in Erinnerung rufe, dass noch vor 2 Jahren an der Tür zum Schalter ein Zettel hing auf dem stand, dass für
Auskünfte eine Gebühr in Höhe von 2,00Euro zu zahlen ist wird mir ganz und gar schlecht, dieser Zettel ist Gottseidank nicht mehr vorhanden, wenn ich mir vorstelle, ich hätte für eine derartig
beklopte Auskunft auch noch 2,00Euro bezahlt dann hätte ich mir nach aller warscheinlichkeit selbst in den Allerwertesten gebissen !
mein Fazit: Service null, falsche Auskünfte und obendrein auch noch abgezockt !
es dankt für Gedult, Lesung und Bewertung wie immer eure Uschi
Angaben des Bereibers
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Die NordWestBahn GmbH
Im März 1997 schrieb die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) mit dem Teilnetz "Weser-Ems" erstmals in
Niedersachsen Nahverkehrsleistungen aus. Den Zuschlag für das 318 Km lange Streckennetz mit einer zu erbringenden Verkehrsleistung von 3,1 Mio. Zugkilometern erhielt eine Bietergemeinschaft aus
DEG-Verkehrs-GmbH (heute Veolia Verkehr) und den Stadtwerken Osnabrück, die daraufhin im Dezember 1999 die NordWestBahn GmbH (NWB) als gemeinsames Tochterunternehmen gründeten. (Seit November
2000 ist die Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg als dritter Gesellschafter an der NWB beteiligt.) Sitz des neugegründeten Unternehmens wurde Osnabrück. Auf dem Gelände der Hafenbahn
(Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück) wurde an Stelle nicht mehr benötigter Rangier- und Aufstellgleise ein moderner Werkstattstützpunkt mit einer Waschanlage für Triebwagen sowie einer
Werkstatthalle mit drei Gleisen errichtet.
Zur Abwicklung des Bahnbetriebes beschaffte die LNVG von der Firma Alstom 23 Dieseltriebwagen vom Typ CORADIA LINT 41 (bei der DB AG als BR 648 geführt), welche sie an die NordWestBahn
vermietete. Am 05. November 2000 erfolgte die Betriebsaufnahme zwischen Osnabrück und Bremen/Wilhelmshaven sowie zwischen Esens und Wilhelmshaven mit insgesamt 85 Mitarbeitern.
Auf eigene Rechnung beschaffte die NWB im Mai 2001 sechs DESIRO Triebwagen (bei der DB AG als BR 642 geführt) von der Firma Siemens, welche zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven die von DB
Fernverkehr gestrichenen InterRegio-Leistungen übernahmen.
Im Februar 2003 erfuhr das "Weser-Ems" Netz durch die Hinzunahme der direkten Verbindung von Bremen nach Wilhelmshaven eine Erweiterung auf nunmehr 350 Km auf denen insgesamt 35 Triebwagen
eingesetzt werden.
Bereits im Dezember 2001 gelang es, die Ausschreibung des rund 280 Km langen "Ems-Senne-Weser" Netzes mit rund 3 Mio. zu erbringenden Zugkilometern in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen. Zur
Betriebsabwicklung beschaffte die NWB 25 TALENT Triebwagen (bei der DB AG als BR 643 geführt) der Firma Bombardier, die auf vier Strecken von Münster nach Bielefeld, von Bielefeld nach Paderborn
und Altenbeken sowie von Paderborn nach Holzminden seit Dezember 2003 eingesetzt werden. Bereits seit Januar 2003 wurde die NWB ferner mit dem Betrieb des "Haller Willem" zwischen Bielefeld und
Dissen-Bad Rothenfelde beauftragt. Seit Juni 2005 sind ihre Triebwagen auch auf dem reaktivierten niedersächsischen Teilstück von Dissen-Bad Rothenfelde nach Osnabrück anzutreffen. Um dem
gestiegenen Wartungsbedarf ihrer Dieseltriebwagen gerecht werden zu können, erweiterten die Stadtwerke Osnabrück AG die von der Hafenbahn genutzte Lokhalle in unmittelbarer Nachbarschaft zum
NWB-Betriebshof. Seit Oktober 2003 stehen somit zwei zusätzliche, 70 Meter lange, Hallengleise für Wartungsarbeiten zur Verfügung, auch die Lokomotiven der Hafenbahn werden weiterhin hier
gewartet und abgestellt.
2005 beteiligte sich die NWB an einer europaweiten Ausschreibung für das "Emscher-Münsterland" Netz mit rund 140 Km Länge und zu erbringenden 1,5 Mio. Zugkilometern, für das sie auch den Zuschlag
erhielt. Dieses Netz umfasst die Relationen von Borken über Dorsten nach Essen sowie von Dorsten nach Coesfeld und Dortmund. Die in diesem Bereich zum Einsatz kommenden Fahrzeuge sollen von dem
neu errichteten Stützpunkt Dorsten aus eingesetzt werden. Rund 40 Mitarbeiter sind für den Werkstatt- und Fahrdienst an diesem Standort vorgesehen, während die Betriebsführung für dieses Netz der
NWB-Betriebszentrale in Osnabrück obliegt. Insgesamt beschäftigt die NWB mittlerweile 320 Mitarbeiter an 2 Standorten und verfügt über eine Fahrzeugflotte von mehr als 70 Triebwagen.
Die NordWestBahn im Steckbrief (Stand Dezember 2006)
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Streckenlänge: rund 830 Km
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Zugkilometer pro Jahr: 9,3 Mio.
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Fahrgäste pro Jahr: rund 15 Mio.
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Triebwagen: mehr als 70
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Mitarbeiter: 320
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Werkstattstützpunkte: 2
"Weser-Ems" Netz (Niedersachsen)
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Osnabrück - Oldenburg - Wilhelmshaven
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Osnabrück - Vechta- Bremen
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Wilhelmshaven - Esens
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Wilhelmshaven - Oldenburg - Bremen
"Ems-Senne-Weser" Netz (Nordrhein-Westfalen)
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Osnabrück - Dissen/Bad Rothenfelde - Bielefeld
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Münster - Warendorf - Bielefeld
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Bielefeld - Paderborn
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Bielefeld - Lage - Altenbeken
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Paderborn - Holzminden
"Emscher-Münsterland" Netz
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Borken - Dorsten - Essen
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Dorsten - Coesfeld
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Dorsten - Dortmund
Fazit: Service null, falsche Auskünfte und obendrein auch noch abgezockt !
http://reisen.ciao.de/NordWestBahn__Test_8344879
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